Ferienwohnung Bella Vista

auf der Sonnenterrasse oberhalb des Thunersees

Ausflüge

Im Berner Oberland gibt es eine grosse Anzahl interessanter Ausflugsziele. Aus diesen werden hier nur besonders attraktive "Perlen" aufgeführt. Weitere Anregungen für empfehlenswerte Ausflüge finden Sie in der Seite Weblinks.

Beatenberg und Niederhorn


Niederhorn

Von Thun können Sie auf dem Thunersee per Schiff zur Talstation der Niederhornbahn fahren. Empfehlenswert ist, zunächst nur bis zur Bahnstation Beatenberg (1.129 M) der Niederhornbahn zu fahren, um das sehr langgezogene Dorf kennen zu lernen, das auch bei vielen Urlaubern sehr beliebt ist. Der Ortsheilige von Beatenberg ist St. Beatus. Nach der Legende soll Beatus, ein Missionar aus Irland, an den Thunersee gezogen sein und dort aus den Höhlen oberhalb Sundlauenen einen Drachen vertrieben haben (St. Beatus-Höhle). Seine Wohnstätte in der Drachenhöhle wurde zu einem Pilgerort.

Anschliessend fahren Sie mit der Bahn über die Bahnstation Vorsass bis zur Endstation Niederhorn (1.963 m). Von dort können Sie zum Beispiel zum Gemmenalphorn (2.063 m) wandern. Auf dieser Wanderung können Sie oft eine Kolonie von Steinböcken beobachten. Alternativ bietet sich eine weitere Wanderung an: Sie können ins Justital absteigen, um im Tal zurück zum Thunersee zu wandern.

Auf dem Niederhorn werden auch Wildführungen angeboten. Nicht zuletzt wird Beatenberg und das Niederhorn von Paraglidern gern als Startplatz genutzt.

Pilgerweg zur St. Beatus-Höhle


Eingang der St. Beatus-Höhle

Ein Besuch der St. Beatus-Höhle unterhalb von Beatenberg ist auf jeden Fall für alle Urlauber sehr empfehlenswert. Der Legende nach soll hier der Heilige Beatus gestorben sein.

Selbstverständlich kann man von Thun per Schiff nach Beatenberg fahren und von dort den etwas mühsamen Wanderweg (Höhenunterschied etwa 250 m) zur Tropfsteinhöhle benutzen. Wesentlich interesanter ist, von Thun mit einem Schiff nur bis Merligen zu fahren. Dort beginnt der Pilgerweg, der zur St. Beatus-Höhle führt (knapp 1½ Stunden). Dieser Weg, der entlang des Thunersees führt, bietet oft sehr schöne Blicke auf den Thunersee, den Niesen und Spiez.

Die St.Beatus-Höhle ist ein Verbund von Tropfsteinhöhlen und Seen, die mit einer Führung begehbar sind (rund 1 km ins Innere des Niederhorn-Massivs). Führungen finden von Palmsonntag bis 3. Sonntag im Oktober täglich aller 30 Minuten statt (Dauer: 50 Minuten).

Nach der Führung können Sie nach Beatenbucht oder Sundlauenen absteigen und von dort mit dem Schiff nach Thun zurückfahren. Alternativ können Sie von Sundlauenen nach Unterseen/Interlaken wandern, um von dort nach Thun zurückzufahren. 

Niesen


Berghaus Niesen

Der Niesen (2.362) ist der "Hausberg" vom Thunersee, Thun und natürlich auch von Goldiwil. Die Niesenbahn ist eine Standseilbahn. Sie fährt von Mülenen (693 m) zunächst zur Zwischenstation Schwandegg (1.670 m) und dann zur Bergstation Niesen Kulm (2.336 m). Sie ist mit einer Länge von  3.500 m die längste Standseilbahn Europas (Steigung: maximal 66 %!). Vom Niesen Kulm können Sie eine beeindruckende Rundumsicht geniessen.

Das "Berghaus Niesen Kulm" bietet eine sehr gute Küche und interessante Veranstaltungen. In dem Preis für z.B. ein abendliches Fleischfondue ist die Fahrt mit der Niesenbahn enthalten! Viele Gäste sind auch an einer Übernachtung interessiert, um Sonnenuntergang und/oder Sonnenaufgang auf dem Niesen zu erleben. Werfen Sie im Internet einen Blick auf die Veranstaltungen auf dem Niesen.

Harder Kulm

Der Harder Kulm (1.322 m) ist der Hausberg von Interlaken. Das Bergrestaurant "Harder Kulm" kann man alternativ über einen steilen Wanderweg oder bequem mit der Harderbahn (Standseilbahn) erreichen. Vom Harder Kulm hat man einen wunderschönen Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau und selbstverständlich auch auf Interlaken, Brienzersee und Thunersee.

Mürren


Mürren

Allmendhubel

Das traditionelle Walser-Bergdorf Mürren (1.650 m) oberhalb des Lauterbrunnentals ist weitgehend autofrei. Alle Gäste müssen deshalb ihr Auto in Lauterbrunnen parken und mit der Seilbahn bis zur Grütschalp und von dort mit der Bahn nach Mürren fahren. Alternativ gibt es parallel zur Bahn einen wunderschönen Wanderweg mit vielen Blicken auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

Von Mürren führt eine Seilbahn auf das Schilthorn und eine Standseilbahn auf den Allmendhubel. Mürren ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für interessante Wanderungen.

Mürren war 1931 und 1935 Austragungsort der Alpinen Skiweltmeisterschaften. In Mürren findet jährlich, im Winter, das längste Ski-Abfahrtsrennen der Welt für Profis und Amateure statt, der Inferno-Abfahrtslauf. Jährlich im August ist Mürren zusätzlich auch Austragungsort des bekannten Inferno-Triathlons, welcher auf dem Schilthorn endet.

 

 

 

 

 

Jungfraujoch


Jungfraujoch

Jungfrau-Bahn zum Jungfraujoch

Das Jungfraujoch (3.471 m) ist der tiefste Punkt  des Verbindungsgrats zwischen Mönch und Jungfrau. Das Jungfraujoch gehört zu den beliebtesten Reisezielen in der Schweiz. Dies gilt insbesondere für Touristen aus dem Fernen Osten. Im Inneren des Jungfraujochs befindet sich die Endstation der Jungfraubahn, der höchste Bahnhof Europas (deshalb auch "Top of Europe" genannt). Durch einen Tunnel erreicht man den Aletschgletcher und auch den Eispalast.

Anreise zum Jungfraujoch: Von Lauterbrunnen oder alternativ von Grindelwald erreicht man mit der Zahnradbahn die "Kleine Scheidegg". Dort muss man in die Jungfraubahn umsteigen, die durch einen sehr langen Tunnel zum Jungfraujoch fährt, der durch Eiger und Mönch führt. An zwei Stellen (Eigernordwand und Eismeer) hält die Jungfraubahn für jeweils 5 Minuten, sodass fotografiert werden kann und die Passagiere sich an den ungewohnt niedrigen Luftdruck anpassen können.

Die Sphinx (3.571 m), die man über einen Lift erreicht, befindet sich etwa 600 m östlich des Jungfraujochs. Dort befindet sich eine Aussichtsplattform und das wissenschaftliche Sphinx-Observatorium.

 

Schynige Platte


Fahrt zur Schynigen Platte

Die Schynige Platte (1.967 m) ist eines der schönsten Ausflugsziele im Berner Oberland. Die Schynige-Platte-Bahn (Zahnradbahn) benötigt für die Fahrt von Wilderswil für die etwa 7,26 km zur Bergstation Schynige Platte eine knappe Stunde. In der Hochsaison sollte man bei gutem Wetter in Wilderswil mit einer der ersten Bahnen starten (etwa 7:00 Uhr!), weil die Schynige Platte von sehr vielen Touristen besucht wird.

Eine besondere Atraktion auf der Schynigen Platte ist der sehr gute Alpengarten: auf etwa 50.000 qm befinden sich über 1.500 Pflanzen in natürlichen Pflanzengesellschaften. Für einen Rundgang benötigt man mindestens eine Stunde.

Auf der Schynigen Platte sind einige Wanderwege gut ausgeschildert: Rundgang Daube mit einem Aussichtspunkt, Panoramaweg Oberberghorn und Panoramaweg Loucherhorn. Ausserdem kann man von der Schynigen Platte in etwa 6 Stunden vorbei am Faulhorn zum First wandern. Vom First kann man mit einer Seilbahn nach Grindelwald fahren.

Brienzer Rothorn


Brienzer Rothorn

Über den Wolken

Das Brienzer Rothorn (2.350 m) liegt in den Emmentaler Alpen auf der Grenze zwischen den Kantonen Luzern, Obwalden und Bern. Es gehört geologische zur Wildhorndecke und ist aus Kalken der Kreidezeit aufgebaut.

Das Brienzer Rothorn erreicht man von Brienz am Brienzersee mit der Brienz-Rothorn-Bahn, einer Zahnradbahn mit einer Dampf- oder Diesel-Lokomotive nach etwa 7,6 km. Alternativ kann man das Brienzer Rothorn auch von Sörenberg mit einer Luftseilbahn erreichen.  Vom Bergrestaurant des Brrienzer Rothorns  kann man  eine hervorragende Aussicht auf die Berner Alpen geniessen (Eiger, Mönch, Jungfrau, Rosenhorn, Blümlisalp). In der Nähe befindet sich das Jagdbanngebiet Augstmatthorn. Dadurch kann man auf dem Brienzer Rothorn eine grosse Zahl von Steinböcken beobachten.

Das Berggasthaus Rothorn Kulm bietet neben Hotelzimmern auch ein Massenlager für Übernachtungen an.